Weichen + Signale

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Atlanta Germany
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Weichen + Signale

Beitrag von Atlanta » Sa Nov 16, 2019 6:57 am

Moin Kollegen,

obwohl ich selber meine Züge digital fahren lasse, setze ich Nach wie Vor noch auf die altbewährte Metode der rein mechanischen oder elektromechanischen Ansteuerung von Weichen und Signalen.

Man kann entweder handelsübliche Stellpulte aller namhafter Hersteller verwenden oder aber auch eigene Lösungsansätze wählen.

Ob nun irgendein Stellpult Blau, Weiß, Grün, Schwarz oder Braum ist und ob es Knöpfe, Taster oder Stellhebel hat, ist nicht von Bedeutung, entscheidend ist, welche Art von Schaltlogik darin verbaut ist, mit der Weichen oder Signale angesteuert werden sollen.

Um gleich einmal nit einem Vorurteil aufzuräumen, ja man kann auch die Stellpulte unterschiedlicher zusammen Hersteller verwenden, dem elektrischen Strom ist es egal, durch welches Stellpult von welchem Hersteller er fließt.

Natürlich sieht es schöner aus, wenn man nicht unterschiedliche Stellpulte verwendet, obgleich eine Farbliche Aufteilung durchaus Sinn ergeben würde, was ja auch die DB AG bei ihren Stellwerken macht.

So gibt es Kennfarben für:
Blau = Weichen
Rot = Signale
Blau/Rot = Weichenverriegelungen
Grün = Fahrstraßen
Gelb = Sonstiges

Ich bin Hebelbank Fanatiker und habe mir diesbezüglich eigene Lösungen erarbeitet.

Bild

An einer modularen Segmentseite wird ein Winkelbrett befestigt darin sind Bohrungen zur Aufnahme von mehrpoligen Mikroschaltern 2 x UM (An/An) ohne Mittelstellung Null.
Über die Schalthebel wird ein Messingröhrchen gestülpt, welches am Schalter angelötet wird.
Ins Messingröhrchen werden Bohrungen gemacht, mit denen dann der Stelldraht eines Bouwdenzuges befestigt wird der dann zur Weiche oder dem Signal verläuft.
Die Schaltkontakte können zur Weichenherzstückpolarisation oder zur Verwendung von Rückmeldeleuchten oder zum Schalten von Vorsignalen verwendet werden.

Das Schalten von Vorsignalen mit Dauerstrom führt unweigerlich zur Zerstörung der elektromagnetischen Spulenantriebe, eine kleine elektronische Schaltung sollte zum Schutz des elektromagnetischen Antriebs davor eingebaut werden, welches die Endlagenabschaltung garantiert.

Ein Umschalter der wie ein Taster wirkt
wäre von Vorteil, nicht aber für Rückmeldeleuchten, da diese beim Umstellen nur einmal kurz aufblinken und dann verlöschen.

Bei dieser Hebelbanklösung kann man aber auch den Bouwdenzug bis zum Vorsignal führen und dieses zugleich mitumstellen oder man stellt es über separate Stellhebel. Beide Varianten waren auch beim Original durchaus üblich.

Wer will kann noch Stellstangen für ein Verschlußregister hinzufügen, um nur zuvor voreingestellte Fahrstraßen bedienen zu können, andere Stellhebel wären dann blockiert, wie beim Original auch.
Genießen Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen...Die Bahn! :roll:
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Schönen Gruß,
Ingo

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